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Archäologisches Museum Königsbrunn

Von der Steinzeit bis heute – das Lechfeld mit seinen angrenzenden Gebieten ist eine Schatzkammer für Archäologen. Das Archäologische Museum Königsbrunn stellt regional bezogen Funde aus dem südlichen Landkreis Augsburg aus. Das Museum befindet sich im Rathaus, Untergeschoß.
Öffnungszeiten: Jeden dritten Sonntag im Monat, 10 bis 12 Uhr; Führungen jeweils von 10 bis 11 Uhr oder nach Vereinbarung. Eintritt frei
Tel. 08231/606-260
e-mail: Kulturbuero@koenigsbrunn.de

Strasse: Marktplatz 7
Ort: Königsbrunn

Bauernhofmuseum Jexhof

Der denkmalgeschützte Jexhof ist das Bauernhofmuseum im Landkreis Fürstenfeldbruck. Hier können Kinder und Erwachsene die Geschichte des bäuerlich-ländlichen Lebens um 1900 hautnah erleben.
Seit 1987 ist der aufwendig erhaltene Bauernhof am Naturschutzgebiet Wildmoos ein Museum und steht Besuchern offen. Dabei gibt es nicht nur originale Bauwerke, Geräte und Gegenstände zu sehen, sondern wechselnde Ausstellungen zeigen auf vielfältige Weise das damalige Leben. Dazu gibt es zahlreiche Veranstaltungen wie Märkte, Konzerte oder Thementage. Besonders für Familien und Schulklassen ist der Jexhof ein spannendes Ausflugsziel.
Die Museumssaison dauert i.d.R. von April bis Anfang November; der Sonderausstellungsbereich ist im Dezember und Januar geöffnet. Außerhalb dieser Zeit ist nur zu einzelnen Veranstaltungen geöffnet.

Öffnungszeiten in der Museumssaison:
Dienstag bis Samstag 13:00 – 17:00 Uhr
Sonntag, Feiertag 11.00 – 18.00 Uhr
Montags nur an Feiertagen geöffnet
Geschlossen: Karfreitag, Allerheiligen, Heiligabend, Silvester

Strasse: Jexhof 1 a
Ort: Schöngeising

Furthmühle bei Egenhofen

Die Furthmühle bei Egenhofen ist die letzte noch in Betrieb befindliche Getreidemühle im Landkreis Fürstenfeldbruck, ein beeindruckendes, öffentlich zugängliches, idyllisch im oberen Glonntal gelegenes, Technikdenkmal.
In der 1824 nach Plänen von J.B. Metevier errichteten Furthmühle und ehemaligen Hofmarksmühle von Weyern, wird die Geschichte des Müllerhandwerks, einschließlich seiner fazinierenden Technik für den Besucher sichtbar und erlebbar. Schrotgang, Walzenstühle, Reinigungsmaschinen und Fördertechnik in der Getreidemühle – Hochgang von 1830, Vollgatter von 1901 und Baumwinde in der Sägemühle – hier ist alles im ursprünglichen Zustand geblieben.
Öffnungszeiten:
Vom ersten Sonntag im April bis zum Sonntag vor dem ersten Advent werden an Sonn- und Feiertagen (außer am Karfreitag, Maria Himmelfahrt und an Allerheiligen) stündlich Führungen von 14 bis 16 Uhr angeboten. Ganzjährig können jederzeit Führungen für Gruppen ab 10 Personen vereinbart werden.
Telefon: 08134/ 99 191
Fax: 08134/ 99 193
E-Mail: info@furthmuehle.de

Strasse: Furthmühle 1
Ort: Egenhofen

Heimat- und Torfmuseum Gröbenzell

Das Gröbenzeller Heimat- und Torfmuseum führt den Besucher in die Lebensumstände der Bevölkerung um die Gründungszeit der Siedlung ein. Besonderes Augenmerk haben die Gestalter des Museums auf die Torfgewinnung in den Mooren um Gröbenzell gerichtet: Torf war damals ein wichtiger Brennstoff und diente damit dem Lebensunterhalt vieler hier ansässiger Familien. Gleichwohl war der Torfstich eine anstrengende und mühsame Arbeit, bei der zeitweilig auch die Kinder tatkräftig mithelfen mussten. Eine erste Erwähnung fand Gröbenzell als Sitz einer Zollstation: daraus leitet sich die Ortsnamensendung -zell her.
1839 baute man die Eisenbahnstrecke München-Augsburg, die durch die Gemarkung Gröbenzell führte. Bahnstation wurde Gröbenzell schon vor über 100 Jahren im Jahre 1898. Die Anwohner lebten – neben dem Torfstich – von Landwirtschaft und Handwerk. Eine besondere Ziegenrasse, die „Hornlose“, wurde in Gröbenzell mit großem Erfolg gezüchtet und bis weit über die Grenzen Bayerns hinaus verkauft. Das Museum zeigt eine originalgroße Nachbildung der Wohnstube eines sogenannten „Möslerhauses“.
Im Jahre 1925 entstand – gleichzeitig mit der Pfarrkirche St. Johann Baptist – eine Schule. Diese zunächst einklassige Volksschule musste im Laufe der Zeit immer wieder erweitert werden. Im Jahre 1999 ist die Alte Schule nach alten Plänen renoviert worden und beherbergt seitdem ein Gasthaus, Räumlichkeiten für die Gröbenzeller Vereine sowie das Heimat- und Torfmuseum.
Daneben zeigt die Ausstellung anhand anschaulich gestalteter Schautafeln und Dioramen die geologische Entwicklung des Torfmoores, wie es für die Dachauer Gegend typisch ist.

Öffnungszeiten: jeden Sonntag: 10:00 – 12:00 Uhr
Eintritt frei!

Ansprechpartner für Sonderführungen:
Herr Albert Donhauser, Tel: 08142 – 9639 oder Herr Werner Urban, Tel: 08142 – 53777
E-Mail: info@torfmuseum.de

Strasse: Rathausstr. 3
Ort: Gröbenzell

Heimatmuseum Mering

Träger des Heimatmuseums ist die Marktgemeinde, der Heimatverein Mering e.V. hat den Aufbau und den laufenden Betrieb des Museums übernommen. Eröffnet wurde das Museum am 4. Januar 1997. Von Anfang 2001 bis April 2003 wurde es auf Grund einer Flächenerweiterung kontinuierlich ausgebaut und grundlegend umgestaltet.
Die bedeutendsten Themen im Heimatmuseum:
- Vor- und Frühgeschichte
- Ortsgeschichte mit alten Ansichten
- Keramik- und Tonwarenherstellung in Mering
- Uhrenbau im 19. Jahrhundert in Mering
- Historische Kleider und Schmuckstücke
- Meringer Kunstschmiede
- Handwerke vergangener Zeit
- Landwirtschaft zu Anfang des 20. Jahrhunderts
- Kirchliches, Bildhauerfamilie Luidl
- Schule zur Zeit der Großeltern
- Ende des Zweiten Weltkrieges, Flüchtlingselend 1945

Öffnungszeiten:
Das Museum ist an allen Marktsonntagen, sowie jeden 1. Sonntag im Monat (außer August und September) jeweils von 14–17 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist kostenlos, freiwillige Spenden werden dankbar angenommen. Besichtigungen und Führungen außerhalb der Öffnungszeiten sind möglich.
Terminabsprache mit Joachim Pagel, Oskar-von-Miller-Str. 1, 86415 Mering, Tel.: 08233 / 7 39 02 08, Fax: 08233 / 7 39 02 07, eMail: pagel.joachim@web.de

08233 600180

Strasse: Bouttevillestraße 23
Ort: Mering

HERKOMER MUSEUM Landsberg

Nach zweijähriger Renovierungszeit geht das Herkomer Museum ab 25. Oktober 2015 mit neuem Konzept in Betrieb.
Die aufwendige Generalüberholung des Gebäudes ist abgeschlossen: alle technischen Anlagen wurden von Grund auf erneuert: Heizungsanlage, Lüftungssystem, Elektroinstallation, Einbruch- und Brandmeldeanlage. Sanitäranlagen, Böden und Treppen wurden erneuert, ein Aufzug erschließt nun das Museum barrierefrei. Weiteren Service bietet das Herkomer Café mit Außenterrasse. Inmitten der verträumten und durch Bachläufe durchzogenen Parkanlage finden Gäste und Besucher hier einen Anziehungspunkt, der seine Attraktivität aus der Kombination von Kunst und Natur speist.

Die Ausstellung befasst sich mit der äußerst komplexen Künstlerbiographie Hubert von Herkomers. Als einer der wichtigsten Porträtisten viktorianischer Zeit war er vielseitig begabt, ein Künstler zwischen Tradition und Moderne, ein zweisprachiger Kosmopolit, der sowohl in Bayern wie in England Heimat gefunden hatte. Für Herkomer war dies kein Widerspruch, sondern aufgrund seiner enormen Schaffenskraft und seines kreativ vielseitigen Naturells Anregung und Lebenselixier. Folgerichtig ist die neue Ausstellung mit dem Titel „A man of many parts“ überschrieben, was man übersetzen könnte mit „Ein Mann mit vielen Talenten“.

Herkomer vermag eine Gesellschaft der Jahrhundertwende zu repräsentieren, die tiefgreifend im Umbruch und im „Unruhe-Zustand“ war. Industrielle Revolution, neue Produktionsformen, technische Erfindungen, wachsende Mobilität entfachen Begeisterung, aber auch Kritik, Ängste und gegenläufige Bewegungen, wie die Rückbesinnung auf traditionelles Handwerk. Zwischen diesen Polen bewegte sich Herkomer und mit ihm eine ganze Epoche.

Die Besonderheit des Sammlungsbestandes der Herkomerstiftung gründen auf ihren Charakter als privater Nachlass. Mit Stiftungsgründung 1929 übereignete Herkomers Witwe Margaret neben Gebäuden, Gemälden und Kunstwerken viele persönliche Dinge der Familie Herkomer, die zu den Glücksfällen der Sammlung zählen: die Medaillen und Auszeichnungen Herkomers etwa, seine Kinderzeichnungen, die erkennen lassen, dass Herkomer bereits mit 8 Jahren ein geübter Zeichner war. Oder Margarets Fächer, den Herkomer selbst gestaltete und von prominenten Besuchern wie Richard Strauß oder Bayreuth-Dirigent Hans Richter unterschreiben ließ, die Herkomer in Bushey besuchten.

Schluss- und Höhepunkt des Ausstellungsrundgangs ist der Mutterturm selbst: durch den Übergang, den Herkomer 1909 zwischen Wohnhaus und Turm errichten ließ, kommt der Besucher in das außergewöhnliche Denkmal des Historismus: ein begehbares Exponat, das den Besucher in eine andere Zeit versetzt.

Das sehr extravagante Denkmal des Historismus, das so unterschiedliche Stile wie Neugotik und Arts und Crafts vereint, hat die Familie Herkomer in gemeinsamer Anstrengung ausgestattet. Vater Lorenz und Onkel John waren bei der Herstellung der Schnitzarbeiten, Onkel Anton bei der Anfertigung der Stoffe beteiligt. Bis zum vierten Stock kann man den Turm besichtigen und dort die Aussicht genießen. Wer die steilen Stufen nicht erklimmen möchte, kann sich zurück am Eingang an die „Herkothek“ setzen, die einen virtuellen Rundgang durch den Mutterturm – und übrigens auch durch Lululaund – ermöglicht.

Öffnungszeiten:
Sommer (Mai – Oktober)
Dienstag – Sonntag: 11-17 Uhr
Winter (November – April)
Samstag + Sonntag 11-17 Uhr
Von-Kühlmann-Straße 2
86859 Landsberg am Lech Telefon: 08191-128251

Strasse: Von-Kühlmann-Straße 2
Ort: Landsberg am Lech

Herkommermuseum Landsberg

Herkomermuseum, Mutterturm und Parkanlage am westlichen Lechufer bilden ein Gesamtkunstwerk, das einen Ausflug lohnt! Der Mutterturm, Wahrzeichen Landsbergs, ist ein Kulturdenkmal des Historismus und zeugt vom gesellschaftllichen Selbstverständnis seines Erbauers Sir Hubert von Herkomer. Das Herkomer Museum informiert über Leben und Werk der vielseitig talentierten Persönlichkeit Herkomers. Umgeben wird die märchenhafte Anlage von einem großzügigen Landschaftspark, in dem es nur so sinnenfroh sprudelt und gluckst. Brunnen und Bachläufe sorgen im Zusammenspiel mit mächtigen Bäumen und dem Rauschen des Lechs für eine verwunschene Atmosphäre, die sich viele Brautpaare für ihre Trauung im Mutterturm wünschen.

Wegen Instandsetzungsarbeiten und Neugestaltung der Ausstellung sind beide Gebäude derzeit geschlossen.

Strasse: Von-Kühlmann-Straße 2
Ort: Landsberg

Kunsthaus Fürstenfeldbruck

Mit wechselnden Ausstellungen will das Kunsthaus Fürstenfeldbruck für Bildende Kunst begeistern. In direkter Nachbarschaft des Museums werden hier regionale Sammlungen und herausragende Künstlerpersönlichkeiten präsentiert.
Öffnungszeiten: Di – Sa jeweils 13 – 17 Uhr, Sonn- & Feiertags 11 – 17 Uhr

Strasse: Fürstenfeld 6b
Ort: Fürstenfeldbruck

Lechfeldmuseum Königsbrunn

Das Lechfeldmuseum zeigt anhand von 4500 Exponaten den bäuerlichen Alltag der Gründungssiedler, die Wohnverhältnisse und die Kleidung der früheren Bewohner des Lechfeldes. Königsbrunn ist eine junge Stadt. Im Jahre 1833 wurden “auf Geheiß der Königlichen Regierung von Schwaben und Neuburg” zwei Brunnen “zur Labung von Mensch und Tier” gegraben. Drei Jahre später errichteten die ersten Siedler bei den Königsbrunnen ihre Häuser. Wie Menschen im Laufe dieser Jahrhunderte gelebt, gearbeitet und gefeiert haben, ist eine beeindruckende Kulturleistung. Kultur nicht im Sinne eines elitären Kunstgenusses, sondern als Lebenskunst, ja Überlebenskunst von Menschen, die ihre jeweilige Zeit gestaltet und verändert haben. Unser Lechfeldmuseum zeigt die Faszination des technischen Fortschritts und die damit verbundene Verbesserung der Lebensqualität im Laufe der Geschichte. Es dokumentiert aber ebenso das Schwinden überlieferter Lebens- und Arbeitswelten.
Bitte unbedingt einen Besuchstermin vereinbaren. Ein Anruf im Kulturbüro genügt. Eintritt frei!
Telefon:08231/606-260
FAX: 08231/606-261
E-Mail: kulturbuero@koenigsbrunn.de

Strasse: Schwabenstraße 38
Ort: Königsbrunn

maskenmuseum mi.stöhr diedorf

Das internationale maskenmuseum mi.stoehr, 86420 Diedorf, Lindenstr. 1 zeigt auf 3 Geschossen in 10 Räumen nach Ländern und Erdteilen gegliedert Masken aus aller Welt. Ein Raum steht hierbei als Medienraum zur Verfügung. Hier kann man in einer gutbestückten völkerkundlichen Bibliothek schmökern, die Bücher ausleihen oder erwerben. Filme über Maskentreiben und Fotoshows können am Monitor interaktiv miterlebt werden.

Strasse: Lindenstr. 1
Ort: Diedorf

Mercateum Königsbrunn

Aus Indien und vom Ende der Welt
Neu in der Museumslandschaft ist der größte begehbare Globus der Welt, das Mercateum in Königsbrunn, im Landkreis Augsburg. Auf der Hülle ist die Weltkarte von Diego Ribero aus dem Jahr 1529. Sie stammt aus der Vatikanischen Bibliothek, wurde um das 260fache vergrößert und einem aufwendigen Verfahren in eine Kugelgestalt umgerechnet, was in dieser Größe bisher nicht versucht worden war.
Das Mercateum erinnert als Baudenkmal an die 500jährigen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Indien und der Region Augsburg, die 1505 von einem Augsburger Konsortium aufgenommen wurde: mit drei eigenen Schiffen, die im Verband einer portugiesischen Flotte nach Indien segelten. Das Mercateum steht dort, wo auf der „Straße nach Italien” von Venedig und Genua Güter aus aller Welt in das Herz Europas gelangten.
Innen befindet sich ein Museum, das auf 5 versetzten Plattformen die Ausstellung „Aus Indien und vom Ende der Welt” zeigt.
Zu sehen ist der Beginn und die Blütezeit des 2000jährigen Indienhandels über die „Straße nach Italien”, die in römischer Zeit als Via Claudia Augusta und ab dem späten Mittelalter als transeuropäische Handelsstraße von Dänemark bis nach Mittelitalien über die Flur von Königsbrunn führte. Zu sehen ist auch, wie die schwäbischen Kaufleute in den Indienhandel und dann in den Welthandel einstiegen, Märkte in Afrika, Asien und Amerika erkundeten, Handelsniederlassungen gründeten und das Image der neu entdeckten Teile der Erde durch Briefe und Bilder mitgeprägt haben. Ebenfalls ein Schwerpunkt der Ausstellung ist die maritime Tradition Augsburger Handelshäuser, die im 16. Jahrhundert über 300 Handelsschiffe über das Mittelmeer, den Atlantik, den Pazifik und den Indischen Ozean geschickt haben.

Telefon: 08231 – 91 95 49
Mail: info@mercateum.de

Öffnungszeiten des Mercateums:
vom 1. Mai bis 31. Oktober
Sonntag und Feiertag – 14.00 bis 19.00 Uhr
Winterpause bis Anfang Mai 2014

Führungen im Mercateum:
Sonntag und Feiertag – 14.30 Uhr

Strasse: Zeppelinstr. 7
Ort: Königsbrunn

Missionsmuseum der Erzabtei St. Ottilien

Die zoologische und ethnologische Sammlung der Missionsbenediktiner von St. Ottilien umfasst auf zwei Stockwerken und 650 qm drei große Bereiche die ethnologische Sammlung mit etwa 6.000 Objekten aus Ostafrika, Südafrika, Korea und weiteren asiatischen Ländern, den zoologischen Teil mit mehr als 500 Tierpräparaten sowie Tierfragmenten vorwiegend aus Ostafrika ausgewählte Erinnerungsstücke zur Geschichte der Mission und der Missionare, die in Afrika und Korea gewaltsam zu Tode kamen.
Den Mittelpunkt des Erdgeschosses bildet das große Tierdiorama. Vor einem halbkreisförmigen Wandgemälde, das die Landschaft um Daressalam (Tansania) vor 1920 darstellt, können die Besucher Tierpräparate aus Afrika bewundern. Den größten Teil der Ausstellung nehmen Alltagsgegenstände, Schmuck und Kleidung, Waffen, Masken, Figuren und Musikinstrumente, aber auch bemerkenswerte Kunstwerke vorwiegend aus den ersten Missionsgebieten in Ostafrika, Südafrika und Korea ein. Ergänzt wird die ethnologische und zoologische Sammlung durch persönliche Utensilien der Missionsbenediktiner, die fern der Heimat wirkten. Missionsmuseum der Erzabtei St.Ottilien
Geöffnet täglich von 9 bis 17 Uhr.

Ort: St. Ottilien

Mithraeum Königsbrunn

Das Mithras-Heiligtum befindet sich im Städtischen Friedhof an der Wertachstraße, unmittelbar vor der Aussegnungshalle.
Das Mithras-Heiligtum kann jederzeit besucht werden. Eine Tafel erläutert dem Besucher den Grundriss des Mithraeums.
Führungen werden von ehrenamtlichen Mitarbeitern des Arbeitskreises für Vor- und Frühgeschichte durchgeführt. 1976/77 wurden bei der Anlage des Städtischen Friedhofes Tuffsteinfundamente von acht römischen Gebäuden durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, Außenstelle Schwaben, freigelegt. Eines der Gebäude (Nr.5) besaß kleine Räume, die nicht zum Wohnen geeignet waren.
Im zentralen Raum wurden damals 98 Münzen gefunden. Die Bedeutung dieses Hauses war zur damaligen Zeit nicht bekannt. Nach Abschluss der Grabungen hat man die ausgegrabenen Befunde wieder zugeschüttet. Erst vor einigen Jahren wurde das Gebäude als Mithraeum erkannt. Da dieses Mithras-Heiligtum das einzige noch erhaltene in der ehemaligen römischen Provinz Raetien ist, begann der Arbeitskreis für Vor- und Frühgeschichte 1998 den Befund nochmals freizulegen. Die Stadt Königsbrunn und führende Wissenschaftler stimmten einem musealen Schutzbau für das Mithraeum zu, um das römische Zeugnis des Mithras-Kultes in unserem Raum für die Nachwelt zu erhalten. Der Mithras-Kult hat seinen Ursprung im kleinasiatischen Raum. Mithras galt für seine Anhänger als der Weltenbeherrscher (Kosmokrator) der das All von außen lenkte. Dargestellt wird er als siegreicher Stiertöter in persischer Tracht mit gebauschtem Umhang. Als Begleiter stehen ihm Cautes mit erhobener Fackel und Cautopates mit gesenkter Fackel zur Seite. Diese Mysterienreligion war nur Männern vorbehalten. Um geistige Unsterblichkeit zu erlangen, mussten die Eingeweihten (Mythen) sieben Weihestufen durchschreiten.
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Telefon:08231/606 260
FAX: 08231/606 261
E-Mail: kulturbuero@koenigsbrunn.de

Strasse: Wertachstraße
Ort: Königsbrunn

Museum Fürstenfeldbruck im Kloster Fürstenfeld

Das Museum Fürstenfeldbruck sammelt und bewahrt Zeugnisse der Kultur, der Kunst und der Geschichte von Kloster Fürstenfeld, der Stadt Fürstenfeldbruck und der umgebenden Region. In den großzügigen Räumen der ehemaligen Klosterbrauerei bietet das Museum Informationen, Kunstgenuss und Unterhaltung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. In den Abteilungen Kloster Fürstenfeld, Leben in Bruck und Kelten, Römer, Bajuwaren werden wichtige Bereiche der regionalen Kultur und Geschichte präsentiert. Überregionale Bedeutung erlangt das Stadtmuseum vor allem durch sein abwechslungsreiches Ausstellungsprogramm.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Samstag 13 – 17 Uhr
Sonntag & Feiertage 11 – 17 Uhr

Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten
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Strasse: Fürstenfeld 6b
Ort: Fürstenfeldbruck

Museum im Wittelsbacher Schloss Friedberg

Das Museum im Wittelsbacher Schloss in Friedberg beherbergt neben einer vielseitigen archäologischen Abteilung einzigartige Schätze der im 17. und 18. Jahrhundert europaweit gerühmten Friedberger Uhrmacherkunst. Die Sammlung umfasst darüber hinaus Fayencen der im 18. Jahrhundert im Schloss ansässigen Manufaktur. Bemalte Bauernmöbel, Objekte zu Zunft und Handwerk sowie eine historische Apotheke runden die Sammlung ab.

Strasse: Schlossstr. 21
Ort: Friedberg