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Vergangene Veranstaltungen 2017

“Ein Sommernachtstraum” Simon&
Sonntag | 13.08.2017
Bei eindeutig schönem Wetter: Open Air
Serenade mit dem Ensemble Levante
Sonntag | 30.07.2017
Serenade mit dem Ensemble Levante - Rebecca Martin - Ottilienkapelle des Exerzitien- und Gästehauses
zefixlujanoamoi
Freitag | 28.07.2017
Ein Kreuzweg in 26 Stationen - zefixlujanoamoi Ausstellung bei den Kreiskelturtagen 2017 28.7. - 18.8. 2017 Montag - Donnerstag: 08:00 - 18:00 Uhr, Freitag: 08:00 - 16:00 Uhr Vernissage am 27.07.2017, 18:00 Uhr Ort: Galerie im Landratsamt Fürstenfeldbruck, Münchner Str. 32, 82256 Fürstenfeldbruck Eintritt frei Veranstalter: Hörbacher Montagsbrettl e. V. in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Fürstenfeldbruck Nach den Kreiskulturtagen wird die Ausstellung im Parkettstadl Hörbach (Althegnenberger Str. 10, 82278 Althegnenberg)gezeigt. Flurdenkmäler sind Bindeglieder zwischen der Kultur des Menschen und seiner Landschaft. Sie spielten im religiösen wie auch rechtlichen Leben eine bedeutende Rolle. Heute ist vielfach der Sinnbezug von Flurdenkmälern, deren Begleitbäumen und der umgebenden Landschaft verloren gegangen. Profitgier, Straßenausbau und Ordentlichkeitswahn zerstören immer öfter die ehrwürdigen Baumveteranen bei Flurdenkmälern. Dazu kommt ihre Trivialisierung durch die Vermüllung der unmittelbaren Umgebung mit Versatzstücken unserer Zivilisation - sie werden dadurch ihrer spirituellen Grundlage beraubt. Die Bilder des Fotografen Thomas Fiedler in der Ausstellung auf der Galerie im Landratsamt können den dramatischen Kulturverlust vielleicht bewusst machen.
LYSISTRATA Neid - Lust - Liebe
Sonntag | 23.07.2017
LYSISTRATA Neid - Lust - Liebe, nach Aristophanes Frauenstreik beendet Krieg. Eine klassische griechische Komödie steht heuer auf dem Spielplan des Theaters im Bergwirtstadel Heinrichshofen. „Lysistrata“ ist das bekannteste Stück des Dichters Aristophanes (ca. 450 - 380 v. Chr.) Man weiß wenig von ihm, außer, dass er über eine längere Zeitspanne Mitglied der athenischen Stadtregierung war. Von seinen rund 44 Theaterstücken, die in der Bibliothek von Alexandria verzeichnet waren, sind elf in vollständigem Text als handschriftliche Kopien aus dem Mittelalter überliefert. Sie zeigen in größtenteils boshaft-satirischen Persiflagen das Leben, die Gesellschaft und die Politik im Athen des vierten Jahrhunderts vor Christus. Der Name Lysistrata bedeutet „Auflöserin des Heeres“. Und als solche agiert die Titelfigur des Stücks, gespielt von Laura Wölzmüller, indem sie die Frauen aus den verschiedenen Städten Griechenlands in der Burg Athens, der Akropolis, versammelt. Gleichzeitig bemächtigen sich die Frauen des dort gelagerten Staatsschatzes und vereinbaren - unter mühevoller Überwindung höchster Bedenken - sich ihren Männern sexuell solange zu verweigern, bis diese ihre ewigen Kriege gegeneinander beenden. Wie zu erwarten, können die Männer damit überhaupt nicht umgehen. Sie empfinden die Aktion der Frauen als schamlose Unverfrorenheit und als Angriff auf ihre vermeintliche männliche Vorrangstellung. Ein Ratsherr und sein Leutnant bestärken die Männer in dieser Haltung und fordern sie auf, die Frauen zu überwältigen. Allerdings misslingt der Versuch, weil die Männer, die sonst keine Rauferei untereinander auslassen, sich nicht in der Lage sehen, gegen ihre Frauen zu kämpfen. Letztlich sind es aber die friedensstiftenden Ideen und Gedanken Lysistratas, die den Männern die Augen öffnen: Krieg verhindert all das Gute, Wichtige und Angenehme, wozu Menschen eigentlich bestimmt und geschaffen sind. Erst die Aktion der Frauen führt sie alle wieder zusammen. Die Heinrichshofener Inszenierung – von 30 DarstellerInnen und noch mehr Mitwirkenden im Technikteam und der Gastronomie ermöglicht - bedient sich des Stoffs und der Handlung, wie sie Aristophanes entworfen hat. Insgesamt jedoch gehen die Heinrichshofener Theaterspieler sehr frei mit der klassischen Vorlage um: Herausgekommen ist eine ausgelassene, unterhaltsame und manchmal nicht ganz stubenreine Mischung von Satire, Comedy, Kabarett und Schwank. Hinzu kommt als bekannte Spezialität des HuaschofferTheaters der ausgiebige Einsatz von Musik und Liedern. Eigene und fremde Gesangstexte, unter anderem von Erich Mühsam, Wilhelm Busch oder auch vom Barockprediger Abraham a Santa Clara untermalen die Aufführungen, von denen sich die Huaschoffer guten Publikumszuspruch erwarten.
"Auf den Spuren von Sergiu Celibidache"
Sonntag | 23.07.2017
Kulturforum - St. Ottilien im Dialog mit Rudolf Kuhn "Auf den Spuren von Sergiu Celibidache" Rittersaal im Exerzitien- und Gästehaus