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Vergangene Veranstaltungen 2020

Märchen aus Afrika
Montag | 09.03.2020
Missionsmuseum St. Ottilien Märchen aus Afrika Zuhören und Trommeln für Kinder zwischen 4 und 8 Jahren Leitung: Tanja Holthausen Ort: Museum / Eingangsbereich Zeit: 17:00 - 18:00 Anmeldung: ohne Anmeldung Kosten: keine
Der Bayerische Lech
Freitag | 28.02.2020
Ein Film von Heinz Förder Im Feuerwehrhaus Unterbergen „Auf bayerischem Gebiet wurde der Fluss innerhalb von hundert Jahren vom wilden Gebirgsfluss zum ferngesteuerten Stromlieferanten umfunktioniert. In einer spannenden Dokumentation zeigt der Augsburger Filmautor Heinz Förder die weitreichenden Konsequenzen dieser Maßnahmen auf den Fluss und seine Umgebung auf.“ Wir freuen uns über Spenden, um unsere Kosten zu decken. Danke.
Christian Springer
Freitag | 21.02.2020
Christian Springer mit seinem Programm „Alle machen. Keiner tut was! “ Wo sind unsere Werte, fragt Christian Springer. Das Publikum weiß es genau: bei 120 zu 80. Denn Deutschlands wichtigster Wert ist der Blutdruck. Gleich dahinter kommen Cholesterin, Feinstaub und Pünktlichkeit. Es ist eine Freude, dem Kabarettisten auf seiner Suche nach den Werten zuzuhören. Und zuhören muss man. Denn Christian Springer macht Kabarett, das heißt: Mitdenken, liebe Leute. Und weil es mit dem Denken im Lande oft hapert, kommt nun der Bildungsrat. Aber wo sind die Weisen im Land? In Bayern wahrscheinlich nicht, sagt Springer. Noch vor zwanzig Jahren hat man aus den Schulbüchern das Wort „Zeugung“ gestrichen, denn: „Eine Zeugung haben wir net in Bayern. Wir ham Kinder!“ Für sein kabarettistisches Schaffen hat Christian Springer unzählige Auszeichnungen erhalten. Im Fernsehen sieht man ihn jeden Monat live im „schlachthof“. Aber das genügt ihm nicht. Er mischt sich ein, auch im echten Leben. Mit seinem Verein „Orienthelfer“ hilft er seit Jahren den Opfern des Syrienkrieges, und ist alle paar Wochen selbst vor Ort. Wenn es sein muss, schreibt er einen 80-Seiten-Brief an seinen Ministerpräsidenten, „Landesvater cool down“, oder er spricht im Europarat vor den höchsten Entscheidungsträgern und zeigt auf, wo was im Argen liegt. Als Mann der Tat begeistert er in Schulen und Unis, und er hält viel beachtete politische Reden, aus denen manchmal Bücher werden: „Wir müssen Freiheit aushalten“. Christian Springer ist angetrieben von Werten, die er aus der Familie gelernt hat: „Wenn jemand hingefallen ist, gehst Du hin und hilfst ihm auf“. Deshalb wird er zornesrot, wenn andere Toleranz und Menschlichkeit mit Füßen treten. Und das passiert täglich. In der Nachbarschaft, in Religion und Politik. „Wie gut, dass wir ihn haben“, sagt sein Publikum. Er ist der Mutmacher unter den Kabarettisten. Und so endet auch sein aktuelles Soloprogramm, wenn es um den Mut der Mimose geht… Ach, sehen Sie selbst.
3 Turmschreiber - Holger Paetz,
Montag | 17.02.2020
3 Turmschreiber - Holger Paetz, Helmut Eckl, Thomas Grasberger - lesen, und die 3 Damen von Trio Infernale spielen. Helmut Eckl, Urgestein der Münchner Kleinkunstszene, Holger Paetz, sprachvirtuoser Kabarett-Literat, und der gebürtige Altöttinger und freier Autor des Bayerischen Rundfunks und diverser Printmedien gehen gemeinsam auf Lesetournee. Freuen Sie sich auf einen Abend der humorigen Literatur in Reim und Prosa, von den drei Turmschreibern mal stehend, mal sitzend, dargeboten, jedenfalls eine erlesene Vorlese und beim Publikum wahre Lachsalven auslösend. Für die musikalische Umrahmung der komischen Literatur spielt das bekannt gute Duo Infernale mit Ingrid Westermeier (Klassische Gitarre) und Anne Braatz (Cello). 18 €
St. Ottilien im Dialog mit Martin
Sonntag | 16.02.2020
Konzert Moderation: Erzabt Wolfgang Öxler OSB Selbstverständnis Als Geigenbaumeister verstehe ich jedes meiner Instrumente als eine individuelle Klangskulptur. Der Schaffensprozess, von der Suche des Klangholzes in den Hochlagen der Bergwälder bis zum Auspolieren des letzten Lackanstriches, nimmt viele hundert Stunden ein. Letztlich kommt meine Berufung als Geigenbaumeister nur dann zum Ziel, wenn es mir gelingt, dem Musiker mit meinem Instrument seine „Stimme“ zu geben. Auch wenn ich über viele Jahrzehnte eine eigene Formensprache entwickelt habe und jedes meiner Instrumente meine künstlerische Handschrift trägt, ist das Kunstwerk, das ich schaffe, dennoch nicht die augenscheinliche Skulptur. Es ist vielmehr der Klang, der sich in der Begegnung zwischen dem Musiker und den Resonanzen des Instrumentes formt. Gut gearbeitete Resonanzen sind wie eine Farbpalette, die den Musiker klanglich malen lässt. Der kleine Brandstempel und der Geigenzettel im Innern meiner Instrumente sind Signaturen meines meisterlichen Schaffens. Dass meine initialen unter das Kreuz gezeichnet sind, hat seine Bedeutung: Ich bin überzeugt, Musik ist letztlich in Klang gegossenes Gebet. „Es ist eine subtile Form des Unglaubens, wenn man sich an das, was man glaubt, gewöhnt hat. Es ist kraftlos. Ein wacher Glaube kann sich weder an Gott noch an die Welt gewöhnen Denn in der Gewöhnung ist die Seele ohne Hoffnung und der Geist ohne Fragen“. Der Satz aus deinem Buch „Der Klang“ hat mich aufhorchen lassen. Als Geigenbauer betrachtet Martin Schleske den Werdegang einer Geige mit dem des Menschen, der Reifung seiner Person und seiner Beziehung zu Gott und der Schöpfung. Seine Gleichnisse regen zur Betrachtung an. Sie zeigen, dass der Glaube die Nabelschnur des Lebens ist. Dabei spielt die Suche eine wichtige Rolle. Das Leben ist eine Geige. Der hl. Benedikt zeigt die Suche nach Gott als Fundament des klösterlichen Lebens auf. Das Leben ist eine Schule im Dienst des Herrn. Davon soll das Kulturforum – Erzabt Wolfgang im Dialog mit Martin Schleske handeln. www.schleske.de