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Vergangene Veranstaltungen 2017

Michael Fitz - Liedermaching
Freitag | 10.02.2017
Es ist noch längst nicht alles gesagt, was gesagt werden will. Die Nische, die Michael Fitz mit inzwischen sechs erfolgreichen Soloprogrammen als leidenschaftlicher Allein–Gitarrist/Sänger/Erzähler mit seiner eigenwilligen Kombination aus Liedern, Geschichten und hintersinnigem Humor gefunden hat, ist noch lange nicht voll und ganz erschlossen. Und mit jedem Thema, dass der 56-jährige Schauspieler und Song-Schreiber auf seine unnachahmliche Art in Musik und Poesie umsetzt, öffnet sich auch für Ihn selbst ein neuer Kosmos, ein pfadloses, unentdecktes Land das erkundet und erforscht werden will. Mit den Jahren hat er viel erlebt, vieles aufgelesen und gesammelt und oft spontan umgesetzt. Er ist Manchem so ernsthaft wie humorvoll auf den Grund gegangen, bis hinein in die letzte und oft ganz einfache Wahrheit. All das steckt in seinen so tief – wie hintersinnigen Songs. Und weil es diesmal einfach passt, sind einige der alten Perlen nun auch wieder im neuen Programm enthalten und dürfen dort noch einmal glänzen. Sorgsam und beharrlich krempelt Michael Fitz das Innen nach außen, bürstet gegen den Strich, lässt sich nicht verbiegen und wechselt souverän zwischen bayrischen und hochdeutschen Texten. Er bleibt sich treu, soviel ist klar, und erfindet sich dabei trotzdem laufend neu. Das tut er mit großem Vergnügen und Lebensfreude. Humor ist für ihn vor allem die Fähigkeit über sich selbst lachen zu können. Ganz entspannt also und lediglich mit einer Hand voll Gitarren und der eigenen Stimme ausgerüstet, stellt sich Michael Fitz einmal mehr seinem Publikum. Wer da mit gehen will, ist herzlich eingeladen. Wiederfinden kann sich in diesem zweistündigen Panoptikum der kleinen und großen menschlichen und vor allem männlichen Gefühle und Befindlichkeiten Jede/r, allemal. „Liedermaching“ eben – im besten Sinne. Einlass 18Uhr Beginn 20 Uhr. Reservierung und Kartenvorverkauf unter 081983/999517 und in der Wirtschaft
KONZERT Lobgesänge und Orgelpracht
Sonntag | 05.02.2017
Musik und Kunst in der Klosterkirche St. Ottilien - Trio Vox Humana und Franz Hämmerle - Klosterkirche
Pierre Jarawan – "Am Ende bleiben
Montag | 23.01.2017
Samirs Eltern sind kurz vor dessen Geburt aus dem Libanon nach Deutschland geflohen. Viele Jahre später begibt sich Samir auf eine Reise, die Gegenwart und Vergangenheit verbinden soll: Er will endlich die Wahrheit über seinen Vater erfahren, der die Familie vor zwanzig Jahren ohne eine Nachricht verlassen hat. Mit einem rätselhaften Dia und den Erinnerungen an die Geschichten seines Vaters im Gepäck macht der junge Mann sich in den immer noch gespaltenen Libanon auf, das Geheimnis zu lüften. Pierre Jarawan wurde 1985 als Sohn eines libanesischen Vaters und einer deutschen Mutter in Amman, Jordanien, geboren, nachdem diese vor dem Bürgerkrieg geflohen waren. Im Alter von drei Jahren kam er mit seiner Familie nach Deutschland. Seit 2009 zählt er zu den erfolgreichsten Bühnenpoeten im deutschsprachigen Raum. „Am Ende bleiben die Zedern“ ist sein Romandebüt, für das er 2015 das Literaturstipendium der Stadt München und 2016 den Bayerischen Kunstförderpreis erhielt. Pierre Jarawan lebt in München. Pierre Jarawan ist auch Deutscher Poetry-Slam Meister 2012 Mehr Infos unter: www.pierrejarawan.de
Bayerische Märchenlesung
Sonntag | 22.01.2017
mit den Schauspielern Stefan Murr und Heinz-Josef Braun lesen mit musikalischer Untermalung das bayerische Schneewittchen für Kinder ab 6 Jahren ebenso wie für Erwachsene (bis Oma & Opa) Kartenreservierung unter der 08193/999517 oder direkt beim Unterwirt
Helmut A. Binser "Wie im Himmel"
Samstag | 21.01.2017
Mit seinem mittlerweile dritten Bühnenprogramm "Wie im Himmel" geht Helmut A.Binser 2016 auf Tour und man darf sich auf viele neue Gschichten und Lieder des gemütlichen Waidlers freuen. Binser ist ein bayerisches Original: lebenslustig, humorvoll und zünftig, sein Bühnenauftritt so lässig und selbstverständlich als hätte er nie etwas anderes gemacht. Aus dem Kofferraum seines alten Daimler Benz holt er Gitarre und Ziehharmonika und schon gehts los mit vielen großen und kleinen Anekdoten aus Binsers scheinbar beschaulichem Lebensumfeld. Jetzt Mitte dreissig - die Lausbubenjahre sind gezählt - findet sich der ehemalige Rockmusiker plötzlich zwischen Gartenpflege, Thermomixpartys und verpassten Biotonnenabholterminen wieder. Er erklärt, wie man den Besuch beim Hausarzt gekonnt durch eigene Recherche im Internet und am Stammtisch verhindert, zitiert aus seinem Beziehungsratgeber „Vom Hackstock zum Frauenversteher“ und philosophiert treffend über seinen Lieblingssport Fussball, den er überwiegend liegend vor dem Fernseher ausübt. Binser ist ein Schlitzohr, ein Künstler zum Anfassen und Gernhaben, der nach dem Konzert nicht selten noch in geselliger Runde - natürlich mit Schnupftabak und einer gemütlichen Halbe Bier - anzutreffen ist. Erfrischend unangepasst purzeln die Pointen und Wortspiele aus seinem Mund und der Zuhörer fühlt sich dabei wie im Himmel, genau so wie der Binser selbst, wenn er auf der Bühne steht.