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Vergangene Veranstaltungen 2020

Helmut A. Binser
Freitag | 24.04.2020
„Löwenzahn“ -Das neue Bühnenprogramm 2020 von Helmut A. Binser Binser kommt mit neuem Programm. Was für eine Zahl. In der Lebensmitte angekommen präsentiert Musik-Kabarettist Helmut A. Binser sein nagelneues Bühnenprogramm „Löwenzahn“ und geht mit vollem Tatendrang ans Werk. Denn nun im Hochsommer des Lebens gibt es viel zu tun. Ausruhen? Pustekuchen! Die Scheune im Garten ist noch nicht fertig, es sind noch nicht alle 60er-Witze erzählt und auch sein roter Mercedes aus den 80ern hat die Million Kilometer noch nicht erreicht. Den Benz lässt Binser im neuen Programm gegen den Tesla antreten, überwindet heldenhaft seine Flugangst, düst wagemutig über den großen Teich in die Stadt der Engel, um dann doch wieder beim heimischen Misthaufen zu landen. Binser begleitet seine Lieder traditionell auf Gitarre und Quetsch’n, philosophiert über die bedrohlichen Tücken antialkoholischer Getränke und die ständige Gefahr von versehentlich auf YouTube gelandeten Heimvideos. Ob das alles so stimmt, wie es uns der Binser erzählt, das wissen nur der Meister Eder und sein Pumuckl. Aber eins ist sicher: es wird gewohnt bayerisch, spitzbübisch und äußerst schwarzhumorig. Binser ist mit seinem neuen Programm „Löwenzahn” natürlich wieder in ganz Süddeutschland und Österreich unterwegs, um die Herzen der Kabarett Fans mit seiner zünftigen Art und seiner unerschütterlichen guten Laune im Sturm zu erobern.
LesBar
Dienstag | 21.04.2020
Offene Lesebühne in Hörbach. Lassen Sie die Magie des Lesens und des Vorlesens auf sich wirken. Wir sind schon sehr gespannt auf die Vorleser, die Geschichten und deren Zuhörer. Jeder kann mit machen. Vorlesen können Sie Buchkapitel, Gebrauchsanleitungen oder Kurzgeschichten, egal ob von bekannten Autoren oder sogar selbst geschrieben. Es kann 3 Minuten dauern oder auch eine Viertelstunde. Lustig, nachdenklich oder einfach nur schön – alle Geschichten finden an diesem Abend Zuhörer. Wer Lust darauf hat, nimmt am Vorlesetisch Platz und begeistert die Gäste. Sie können aber auch zum Zuhören, Lachen und Nachdenken an diesem Abend bei uns sein. Lassen Sie sich inspirieren, vielleicht wollen Sie dann beim nächsten Mal selbst vorlesen.
„Melodien für die russische Seele“
Sonntag | 19.04.2020
Konzertmit Werken von Michail Glinka, Nikoli A. Rimski-Korsakov, Modest P. Mussorgski, Piotr I. Tchaikovsky, Sergej W. Rachmaninov Olga Papikian – Sopran Klavier Simon Nádasi – Klavier „Ich glaube, das wichtigste, das wesentlichste geistige Bedürfnis des russischen Volkes ist das Bedürfnis, immer und unaufhörlich, überall und in allem zu leiden. Mit diesem Lechzen nach Leid scheint es von jeher infiziert zu sein. Der Strom der Leiden flisst durch seine ganze Geschichte, er kommt nicht nur von äußeren Schicksalsschlägen, sondern entspringt der Tiefe des Volksherzens. Das russische Volk findet in seinem Leiden gleichsam Genuss.“ Kein Geringerer als Fjodor Dostojewski brachte 1873 in seinem „Tagebuch eines Schriftstellers“ diese merkwürdige Charaktereigenschaft seiner Landsleute auf den Punkt. Die Lust der Russen am Unglücklich-Sein hat er immer wieder zum Thema seiner Romane gemacht. Der russische Philosoph Nikolai Berdjajew hat sich in seinen Schriften intensiv mit der Geisteshaltung seiner Landsleute auseinandergesetzt. Er kam zu dem Schluss: „Das historische Los des russischen Volkes war unglücklich und reich an Leiden. Seine Geschichte ist erfüllt von Erschütterungen, Katastrophen und plötzlichen Wandlungen im Grundcharakter der dem Land eigenen Zivilisation.“ Der historische Kontext eines Volkes prägt nachhaltig die Kultur und die seelische Verfasstheit der Menschen einer Zivilisation. Mindestens eine ebenso so große Rolle spielt die Frage der Rückbindung, der Religion, nach dem, was den einzelnen Menschen und die Mitmenschen im gestern und heute sein lässt. Worauf baut unsere Zuversicht auf ein Leben in Frieden für uns und die kommenden Generationen. Der Glaube an die barmherzige Liebe eines Gottes, der immer für uns da sein wird, die Kraftquelle für das Miteinander der Menschen ist, fußt auf der uralten Tradition des christlichen Glaubens der orthodoxen Kirche. Die Brüder Cyrill und Methodius waren die Botschafter der Liebe Gottes im gekreuzigten und auferstandenen Sohn Jesus Christus. Dieses starke Band der Religion hat sicherlich historische und geografische Gründe, die selbst die lange Zeit der Sowjetherrschaft nicht auslöschen konnte. Das zentrale Geheimnis unseres Glaubens ist die österliche Verwandlung. „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche …“. Der Frühling ist die Zeit der Verwandlung der Natur und von uns selbst. Finsternis und Kälte verwandeln sich in der Kraft der Liebe und des Glaubens an sie in Licht und Wärme. Das soll allenthalben zu spüren sein. Das Konzert findet eine Woche nach Ostern am „Weißen Sonntag“ statt. Sonntags feiern wir Ostern. Und Ostern geschieht im Alltag. Tränen führen zum Heil, zertrennende Unterschiede werden aufgehoben in die Gemeinschaft Jesu Christi, verlorenes Leben wird neu geschenkt. www.papikian.net www.simon-nadasi.ch
„Le chemin de la croix“ op. 29
Freitag | 10.04.2020
„Le chemin de la croix“ op. 29 KonzertDer Kreuzweg von Marcel Dupré mit Texten von Paul Claudel Prof. Norbert Düchtel (Orgel) Alex Dorow (Sprecher) Der "Kreuzweg" Marcel Dupres ist eine der bedeutendsten Orgelkompositionen unseres Jahrhunderts. Wenngleich stilistisch noch der sog. orgelsymphonischen Schule Frankreichs zugehörig, wächst es aus dieser heraus und schafft einen Musiktyp, der als musikalische Gattung keine festen Züge aufweist: die Orgelmeditation. Hier begründen die "Symphonie-Passion" op.23 (1921 in improvisierter und 1924 in notierter Fassung) und der "Chemin de la Croix" (1931 in improvisierter und 1932 in notierter Fassung) eine für Frankreich neue geistliche - d.h. auf biblisches oder liturgisches Wort bezogene Orgelmusik, die mit dem im 2. Weltkrieg so jung gefallenen Jehan Alain und Olivier Messiaen ihre großartige Fortführung erfährt. war ein Spezifikumder deutschen Orgelmusik vom Barock bis zu Reger die Orientierung am deutschen Choral der Reformation, so entnahm man erst im späten 19. Jhdt. in Frankreich wieder Motive aus dem gregorianischen Choral und schloß an die Tradition des 16. und frühen 17. Jhdts. an. Die liturgisch verwendete Orgelmusik der Klassik, des 17. und 18. Jhdts., also die Couperins, Le Mages, Marchands und Clerambaults war eher von den weltlich-höfischen Kompositionsstilen beeinflusst. Ihr Anliegen war das technisch brillante Ausschöpfen der stark Zungen- und Cornett-besetzten Orgeln. Nach der französischen Revolution hat die gallische Kirche trotz großer positiver Auseinandersetzungen einzelner mit dem Christentum - man denke an Chateaubriands "Génie du Christianisme", erst im 20. Jh. die Kraft zu einer großen Laienbewegung zurückgewonnen, dem sog. "Renouveau Catholicque", der den propagierten Laizismus, wenn auch nicht ganz überwand, so doch herausforderte. An seiner Spitze standen die Autoren Charles Péguy und Paul Claudel, an dessen Konversion in der Kathedrale Notre Dame von Paris noch heute eine Platte erinnert. All dies muss man wissen, will man die Plastizität der musikalischen Malerei, das persönliche Betroffensein vom geschehen, da den geradezu missionarischen Eifer in dieser Musik begreifen. Und so entstand der "Kreuzweg": Am 13. Februar 1931 spielte Dupré im Brüsseler Konservatorium (nicht in der Kirche!) ein Konzert; dann las die Schauspielerin Madelaine Renaud das in hymnischer Prosa verfaßte Gedicht über die 14 Leidensstationen Christi, über die Dupré improvisierte. Die geistliche Atmosphäre muß, wie Zeitgenossen berichten, von einer unbeschreiblichen Dichte gewesen sein. Unmittelbar danach ging Dupré daran, das Werk aufzuzeichnen. Am 18. März 1932 wurde die Komposition in der der definitiven Form im Trocadero-Palast in Paris (wiederum nicht in der Kirche!) uraufgeführt. Um den Text Claudels in seinem historischen Stellenwert zu verstehen, müßte man wohl Franzose sein und um 1930 leben. Für uns hier und heute ist er zu fremd, seine deutsche Übersetzung zu schlecht. Wir haben uns daher entschieden, die wesentlichsten Abschnitte daraus zu lesen und dann die Aussage durch Texte aus der Heiligen Schrift zu ergänzen. Wir wollen kein historisches Gesamtkunstwerk präsentieren, sondern - vielleicht- einen Hauch von jener legendären Betroffenheit vom 13. Februar 1931 heute zu vermitteln versuchen. (Prof. Dr. Hartmut Riemenschneider)
Raith Schwestern und der Blaimer
Samstag | 04.04.2020
RAITH & BLAIMER (treten als Duo auf !) bekannt unter dem Namen: „die Raith Schwestern und der Blaimer „ https://www.raith-schwestern.de/de/neuigkeiten/ https://www.youtube.com/watch?v=oifLOzUPOgo https://www.youtube.com/watch?v=7VSXf4hVuPo Geschichten einer Ehe Eine musikalische Reise durch 25 Jahre Ehe. Spannend, witzig und unterhaltsam unternehmen Bayerns Vorzeigestimme Tanja Raith und ihr kongenialer Blaimer an der Gitarre eine nicht nur musikalische Reise durch drei Jahrzehnte ihres turbulenten Musiker-Ehelebens. Tanja Raith und Andi Blaimer plaudern aus ihrem ganz persönlichen Nähkästchen. Dazu schöpft das Kreativduo der Raith-Schwestern aus seiner prall gefüllten Schatztruhe mit Songs aus der eigenen Feder. Ein bunt gemischter, autobiografischer Liederabend mit viel Herzmusik von Tanja Raith, neuen Lachmuskelsongs vom Blaimer und pikanten Ehehighlights. Beginn: 20 Uhr