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Vergangene Veranstaltungen 2017

9 TAGE.SCHÖPFUNG.
Freitag | 14.07.2017
heißt unser neues Projekt, das ab Juli 2017 im Kunsthaus "bella martha" stattfinden wird. Über den Zeitraum von zwei Jahren werden insgesamt 9 Kunststudierende und -absolventen für jeweils 9 Tage im Kunsthaus-Atelier künstlerisch arbeiten und am Ende dieses kurzen und hoffentlich intensiven Arbeitsaufenthalts eine Ausstellung präsentieren. Ziel des Projekts sind auch künstlerische Interaktionen mit diesem besonderen Ort Marthashofen und den Menschen, die hier leben und arbeiten. Erster Stipendiat ist Samuel Ferstl, er hat Zeichnung und Skulptur an den Kunstakademien München, Athen und Düsseldorf studiert. Vom 06. –14. Juli 2017 wird Samuel im Kunsthaus wirken. In dieser Zeit möchte er eine flüssige Enzyklopädie der Farben schaffen und die Menschen und den Ort Marthashofen in seine Arbeit einbinden. Sie sind eingeladen im Atelier vorbeizuschauen, dem jungen Künstler über die Schultern zu schauen, in einen Dialog zu treten und mitzuwirken. HERZLICHE EINLADUNG AUCH ZUR AUSSTELLUNG MIT VERNISSAGE UND FINISSAGE AM FREITAG, 14. JULI 2017 AB 19 UHR Wir freuen uns auf Ihr Interesse! Christina Kuehn, Freya Junker und Samuel Ferstl Mehr Info zum Künstler und dem Projekt auf unserer Website bella martha kunsthaus Künstlerische Leitung: Freya Junker, Christina Kuehn Marthashofen 6 | 82284 Grafrath | www.bellamartha.com
LYSISTRATA Neid - Lust - Liebe
Donnerstag | 13.07.2017
LYSISTRATA Neid - Lust - Liebe, nach Aristophanes Frauenstreik beendet Krieg. Eine klassische griechische Komödie steht heuer auf dem Spielplan des Theaters im Bergwirtstadel Heinrichshofen. „Lysistrata“ ist das bekannteste Stück des Dichters Aristophanes (ca. 450 - 380 v. Chr.) Man weiß wenig von ihm, außer, dass er über eine längere Zeitspanne Mitglied der athenischen Stadtregierung war. Von seinen rund 44 Theaterstücken, die in der Bibliothek von Alexandria verzeichnet waren, sind elf in vollständigem Text als handschriftliche Kopien aus dem Mittelalter überliefert. Sie zeigen in größtenteils boshaft-satirischen Persiflagen das Leben, die Gesellschaft und die Politik im Athen des vierten Jahrhunderts vor Christus. Der Name Lysistrata bedeutet „Auflöserin des Heeres“. Und als solche agiert die Titelfigur des Stücks, gespielt von Laura Wölzmüller, indem sie die Frauen aus den verschiedenen Städten Griechenlands in der Burg Athens, der Akropolis, versammelt. Gleichzeitig bemächtigen sich die Frauen des dort gelagerten Staatsschatzes und vereinbaren - unter mühevoller Überwindung höchster Bedenken - sich ihren Männern sexuell solange zu verweigern, bis diese ihre ewigen Kriege gegeneinander beenden. Wie zu erwarten, können die Männer damit überhaupt nicht umgehen. Sie empfinden die Aktion der Frauen als schamlose Unverfrorenheit und als Angriff auf ihre vermeintliche männliche Vorrangstellung. Ein Ratsherr und sein Leutnant bestärken die Männer in dieser Haltung und fordern sie auf, die Frauen zu überwältigen. Allerdings misslingt der Versuch, weil die Männer, die sonst keine Rauferei untereinander auslassen, sich nicht in der Lage sehen, gegen ihre Frauen zu kämpfen. Letztlich sind es aber die friedensstiftenden Ideen und Gedanken Lysistratas, die den Männern die Augen öffnen: Krieg verhindert all das Gute, Wichtige und Angenehme, wozu Menschen eigentlich bestimmt und geschaffen sind. Erst die Aktion der Frauen führt sie alle wieder zusammen. Die Heinrichshofener Inszenierung – von 30 DarstellerInnen und noch mehr Mitwirkenden im Technikteam und der Gastronomie ermöglicht - bedient sich des Stoffs und der Handlung, wie sie Aristophanes entworfen hat. Insgesamt jedoch gehen die Heinrichshofener Theaterspieler sehr frei mit der klassischen Vorlage um: Herausgekommen ist eine ausgelassene, unterhaltsame und manchmal nicht ganz stubenreine Mischung von Satire, Comedy, Kabarett und Schwank. Hinzu kommt als bekannte Spezialität des HuaschofferTheaters der ausgiebige Einsatz von Musik und Liedern. Eigene und fremde Gesangstexte, unter anderem von Erich Mühsam, Wilhelm Busch oder auch vom Barockprediger Abraham a Santa Clara untermalen die Aufführungen, von denen sich die Huaschoffer guten Publikumszuspruch erwarten.
Harfennachmittag im Café
Donnerstag | 13.07.2017
Mit 2 Harfen in die Sommerzeit. Claudia Kuhn & Agnes Wolf-Hein begleiten Sie auf ihren Harfen wieder durch Ihren Kaffeenachmittag bei frisch gebrühtem Kaffee und selbstgebackenen Kuchen und Torten. Auch die eine oder andere Eigenkomposition wird dabei sein. Eintritt frei
4 x konkret
Samstag | 08.07.2017
Vier konkrete Künstler der Galerie - Karl Heinz Kappl, Mechthild Lobisch, Rudolf Härtl und Gerhard Hotter präsentieren Arbeiten ihrer aktuellen Schaffensperiode. Zur Eröffnung am Samstag, dem 8. Juli 2017 um 18 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Einführung: Reinhard Fritz Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 14:00 - 18:00 Uhr
Stefan Kröll „Gruam“ – Bayern von unten!
Montag | 03.07.2017
Denkt man an Bayern, dann gern an weiß-blauen Himmel, grasgrüne Weiden vor Alpenpanorama oder glitzernde Seen. Der eine oder andere an Könige und Wohlstand! Die wenigsten aber an eine „Gruam“. Düster, muffig, geheim­nisvoll. Dabei übt gerade das Abgründige so eine große Faszination aus. Auch auf Stefan Kröll, den Kabarettisten und vielleicht interessantesten Erzähler Bayerischer Geschichte. Mutig hat er sich an den Rand verbotener Abgründe vorgewagt, einen Blick in tiefe Keller oder hinter gar zu aufpolierte Kulissen gewagt. Und so kann er über spannende Geheimnisse, Mythen und Aberglauben im Freistaat plaudern. Schnell hängt ihm das Publikum an den Lippen, um aus der heilen Welt heraus in eine „waxe Gschicht“ von anno dazumal oder in eine verruchte Anekdote katapultiert zu werden. Mehr Infos unter: www.kabarett-kroell.de