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Vergangene Veranstaltungen 2017

WENZEL ZIERSCH WORTE IN BEWEGUNG
Sonntag | 16.07.2017
Ein experimentelles Gespräch über das Kunst-Werk anhand des eigenen Weges Wenzel Ziersch, geboren 1965 in München, schafft seit 1996 Bilder durch Abschreiben von Text. Vier Konzepte sind dabei entstanden: Gegenbild, Einschreibung, Übung, Morphologie. Durch welche Impulse ist die inzwischen 21-jährige Kontinuität dieses Werkes möglich? Dieser Frage möchte der Künstler an diesem Abend im offenen Gespräch nachgehen. wenzelziersch.de
LYSISTRATA Neid - Lust - Liebe
Sonntag | 16.07.2017
LYSISTRATA Neid - Lust - Liebe, nach Aristophanes Frauenstreik beendet Krieg. Eine klassische griechische Komödie steht heuer auf dem Spielplan des Theaters im Bergwirtstadel Heinrichshofen. „Lysistrata“ ist das bekannteste Stück des Dichters Aristophanes (ca. 450 - 380 v. Chr.) Man weiß wenig von ihm, außer, dass er über eine längere Zeitspanne Mitglied der athenischen Stadtregierung war. Von seinen rund 44 Theaterstücken, die in der Bibliothek von Alexandria verzeichnet waren, sind elf in vollständigem Text als handschriftliche Kopien aus dem Mittelalter überliefert. Sie zeigen in größtenteils boshaft-satirischen Persiflagen das Leben, die Gesellschaft und die Politik im Athen des vierten Jahrhunderts vor Christus. Der Name Lysistrata bedeutet „Auflöserin des Heeres“. Und als solche agiert die Titelfigur des Stücks, gespielt von Laura Wölzmüller, indem sie die Frauen aus den verschiedenen Städten Griechenlands in der Burg Athens, der Akropolis, versammelt. Gleichzeitig bemächtigen sich die Frauen des dort gelagerten Staatsschatzes und vereinbaren - unter mühevoller Überwindung höchster Bedenken - sich ihren Männern sexuell solange zu verweigern, bis diese ihre ewigen Kriege gegeneinander beenden. Wie zu erwarten, können die Männer damit überhaupt nicht umgehen. Sie empfinden die Aktion der Frauen als schamlose Unverfrorenheit und als Angriff auf ihre vermeintliche männliche Vorrangstellung. Ein Ratsherr und sein Leutnant bestärken die Männer in dieser Haltung und fordern sie auf, die Frauen zu überwältigen. Allerdings misslingt der Versuch, weil die Männer, die sonst keine Rauferei untereinander auslassen, sich nicht in der Lage sehen, gegen ihre Frauen zu kämpfen. Letztlich sind es aber die friedensstiftenden Ideen und Gedanken Lysistratas, die den Männern die Augen öffnen: Krieg verhindert all das Gute, Wichtige und Angenehme, wozu Menschen eigentlich bestimmt und geschaffen sind. Erst die Aktion der Frauen führt sie alle wieder zusammen. Die Heinrichshofener Inszenierung – von 30 DarstellerInnen und noch mehr Mitwirkenden im Technikteam und der Gastronomie ermöglicht - bedient sich des Stoffs und der Handlung, wie sie Aristophanes entworfen hat. Insgesamt jedoch gehen die Heinrichshofener Theaterspieler sehr frei mit der klassischen Vorlage um: Herausgekommen ist eine ausgelassene, unterhaltsame und manchmal nicht ganz stubenreine Mischung von Satire, Comedy, Kabarett und Schwank. Hinzu kommt als bekannte Spezialität des HuaschofferTheaters der ausgiebige Einsatz von Musik und Liedern. Eigene und fremde Gesangstexte, unter anderem von Erich Mühsam, Wilhelm Busch oder auch vom Barockprediger Abraham a Santa Clara untermalen die Aufführungen, von denen sich die Huaschoffer guten Publikumszuspruch erwarten.
LYSISTRATA Neid - Lust - Liebe
Samstag | 15.07.2017
LYSISTRATA Neid - Lust - Liebe, nach Aristophanes Frauenstreik beendet Krieg. Eine klassische griechische Komödie steht heuer auf dem Spielplan des Theaters im Bergwirtstadel Heinrichshofen. „Lysistrata“ ist das bekannteste Stück des Dichters Aristophanes (ca. 450 - 380 v. Chr.) Man weiß wenig von ihm, außer, dass er über eine längere Zeitspanne Mitglied der athenischen Stadtregierung war. Von seinen rund 44 Theaterstücken, die in der Bibliothek von Alexandria verzeichnet waren, sind elf in vollständigem Text als handschriftliche Kopien aus dem Mittelalter überliefert. Sie zeigen in größtenteils boshaft-satirischen Persiflagen das Leben, die Gesellschaft und die Politik im Athen des vierten Jahrhunderts vor Christus. Der Name Lysistrata bedeutet „Auflöserin des Heeres“. Und als solche agiert die Titelfigur des Stücks, gespielt von Laura Wölzmüller, indem sie die Frauen aus den verschiedenen Städten Griechenlands in der Burg Athens, der Akropolis, versammelt. Gleichzeitig bemächtigen sich die Frauen des dort gelagerten Staatsschatzes und vereinbaren - unter mühevoller Überwindung höchster Bedenken - sich ihren Männern sexuell solange zu verweigern, bis diese ihre ewigen Kriege gegeneinander beenden. Wie zu erwarten, können die Männer damit überhaupt nicht umgehen. Sie empfinden die Aktion der Frauen als schamlose Unverfrorenheit und als Angriff auf ihre vermeintliche männliche Vorrangstellung. Ein Ratsherr und sein Leutnant bestärken die Männer in dieser Haltung und fordern sie auf, die Frauen zu überwältigen. Allerdings misslingt der Versuch, weil die Männer, die sonst keine Rauferei untereinander auslassen, sich nicht in der Lage sehen, gegen ihre Frauen zu kämpfen. Letztlich sind es aber die friedensstiftenden Ideen und Gedanken Lysistratas, die den Männern die Augen öffnen: Krieg verhindert all das Gute, Wichtige und Angenehme, wozu Menschen eigentlich bestimmt und geschaffen sind. Erst die Aktion der Frauen führt sie alle wieder zusammen. Die Heinrichshofener Inszenierung – von 30 DarstellerInnen und noch mehr Mitwirkenden im Technikteam und der Gastronomie ermöglicht - bedient sich des Stoffs und der Handlung, wie sie Aristophanes entworfen hat. Insgesamt jedoch gehen die Heinrichshofener Theaterspieler sehr frei mit der klassischen Vorlage um: Herausgekommen ist eine ausgelassene, unterhaltsame und manchmal nicht ganz stubenreine Mischung von Satire, Comedy, Kabarett und Schwank. Hinzu kommt als bekannte Spezialität des HuaschofferTheaters der ausgiebige Einsatz von Musik und Liedern. Eigene und fremde Gesangstexte, unter anderem von Erich Mühsam, Wilhelm Busch oder auch vom Barockprediger Abraham a Santa Clara untermalen die Aufführungen, von denen sich die Huaschoffer guten Publikumszuspruch erwarten.
LYSISTRATA Neid - Lust - Liebe
Freitag | 14.07.2017
LYSISTRATA Neid - Lust - Liebe, nach Aristophanes Frauenstreik beendet Krieg. Eine klassische griechische Komödie steht heuer auf dem Spielplan des Theaters im Bergwirtstadel Heinrichshofen. „Lysistrata“ ist das bekannteste Stück des Dichters Aristophanes (ca. 450 - 380 v. Chr.) Man weiß wenig von ihm, außer, dass er über eine längere Zeitspanne Mitglied der athenischen Stadtregierung war. Von seinen rund 44 Theaterstücken, die in der Bibliothek von Alexandria verzeichnet waren, sind elf in vollständigem Text als handschriftliche Kopien aus dem Mittelalter überliefert. Sie zeigen in größtenteils boshaft-satirischen Persiflagen das Leben, die Gesellschaft und die Politik im Athen des vierten Jahrhunderts vor Christus. Der Name Lysistrata bedeutet „Auflöserin des Heeres“. Und als solche agiert die Titelfigur des Stücks, gespielt von Laura Wölzmüller, indem sie die Frauen aus den verschiedenen Städten Griechenlands in der Burg Athens, der Akropolis, versammelt. Gleichzeitig bemächtigen sich die Frauen des dort gelagerten Staatsschatzes und vereinbaren - unter mühevoller Überwindung höchster Bedenken - sich ihren Männern sexuell solange zu verweigern, bis diese ihre ewigen Kriege gegeneinander beenden. Wie zu erwarten, können die Männer damit überhaupt nicht umgehen. Sie empfinden die Aktion der Frauen als schamlose Unverfrorenheit und als Angriff auf ihre vermeintliche männliche Vorrangstellung. Ein Ratsherr und sein Leutnant bestärken die Männer in dieser Haltung und fordern sie auf, die Frauen zu überwältigen. Allerdings misslingt der Versuch, weil die Männer, die sonst keine Rauferei untereinander auslassen, sich nicht in der Lage sehen, gegen ihre Frauen zu kämpfen. Letztlich sind es aber die friedensstiftenden Ideen und Gedanken Lysistratas, die den Männern die Augen öffnen: Krieg verhindert all das Gute, Wichtige und Angenehme, wozu Menschen eigentlich bestimmt und geschaffen sind. Erst die Aktion der Frauen führt sie alle wieder zusammen. Die Heinrichshofener Inszenierung – von 30 DarstellerInnen und noch mehr Mitwirkenden im Technikteam und der Gastronomie ermöglicht - bedient sich des Stoffs und der Handlung, wie sie Aristophanes entworfen hat. Insgesamt jedoch gehen die Heinrichshofener Theaterspieler sehr frei mit der klassischen Vorlage um: Herausgekommen ist eine ausgelassene, unterhaltsame und manchmal nicht ganz stubenreine Mischung von Satire, Comedy, Kabarett und Schwank. Hinzu kommt als bekannte Spezialität des HuaschofferTheaters der ausgiebige Einsatz von Musik und Liedern. Eigene und fremde Gesangstexte, unter anderem von Erich Mühsam, Wilhelm Busch oder auch vom Barockprediger Abraham a Santa Clara untermalen die Aufführungen, von denen sich die Huaschoffer guten Publikumszuspruch erwarten.
9.Tage.Schöpfung - Ausstellung
Freitag | 14.07.2017
Einladung zur AUSSTELLUNG MIT VERNISSAGE UND FINISSAGE unseres 1. Stipendiats Samuel Ferstl. Samuel Ferstl hat Zeichnung und Skulptur an den Kunstakademien München, Athen und Düsseldorf studiert. Vom 06. –14. Juli 2017 hat Samuel im Kunsthaus gewirkt. In dieser Zeit hat er eine flüssige Enzyklopädie der Farben geschaffen und die Menschen und den Ort Marthashofen in seine Arbeit eingebunden. Christina Kuehn, Freya Junker und Samuel Ferstl