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Vergangene Veranstaltungen 2017

LYSISTRATA Neid - Lust - Liebe
Samstag | 22.07.2017
LYSISTRATA Neid - Lust - Liebe, nach Aristophanes Frauenstreik beendet Krieg. Eine klassische griechische Komödie steht heuer auf dem Spielplan des Theaters im Bergwirtstadel Heinrichshofen. „Lysistrata“ ist das bekannteste Stück des Dichters Aristophanes (ca. 450 - 380 v. Chr.) Man weiß wenig von ihm, außer, dass er über eine längere Zeitspanne Mitglied der athenischen Stadtregierung war. Von seinen rund 44 Theaterstücken, die in der Bibliothek von Alexandria verzeichnet waren, sind elf in vollständigem Text als handschriftliche Kopien aus dem Mittelalter überliefert. Sie zeigen in größtenteils boshaft-satirischen Persiflagen das Leben, die Gesellschaft und die Politik im Athen des vierten Jahrhunderts vor Christus. Der Name Lysistrata bedeutet „Auflöserin des Heeres“. Und als solche agiert die Titelfigur des Stücks, gespielt von Laura Wölzmüller, indem sie die Frauen aus den verschiedenen Städten Griechenlands in der Burg Athens, der Akropolis, versammelt. Gleichzeitig bemächtigen sich die Frauen des dort gelagerten Staatsschatzes und vereinbaren - unter mühevoller Überwindung höchster Bedenken - sich ihren Männern sexuell solange zu verweigern, bis diese ihre ewigen Kriege gegeneinander beenden. Wie zu erwarten, können die Männer damit überhaupt nicht umgehen. Sie empfinden die Aktion der Frauen als schamlose Unverfrorenheit und als Angriff auf ihre vermeintliche männliche Vorrangstellung. Ein Ratsherr und sein Leutnant bestärken die Männer in dieser Haltung und fordern sie auf, die Frauen zu überwältigen. Allerdings misslingt der Versuch, weil die Männer, die sonst keine Rauferei untereinander auslassen, sich nicht in der Lage sehen, gegen ihre Frauen zu kämpfen. Letztlich sind es aber die friedensstiftenden Ideen und Gedanken Lysistratas, die den Männern die Augen öffnen: Krieg verhindert all das Gute, Wichtige und Angenehme, wozu Menschen eigentlich bestimmt und geschaffen sind. Erst die Aktion der Frauen führt sie alle wieder zusammen. Die Heinrichshofener Inszenierung – von 30 DarstellerInnen und noch mehr Mitwirkenden im Technikteam und der Gastronomie ermöglicht - bedient sich des Stoffs und der Handlung, wie sie Aristophanes entworfen hat. Insgesamt jedoch gehen die Heinrichshofener Theaterspieler sehr frei mit der klassischen Vorlage um: Herausgekommen ist eine ausgelassene, unterhaltsame und manchmal nicht ganz stubenreine Mischung von Satire, Comedy, Kabarett und Schwank. Hinzu kommt als bekannte Spezialität des HuaschofferTheaters der ausgiebige Einsatz von Musik und Liedern. Eigene und fremde Gesangstexte, unter anderem von Erich Mühsam, Wilhelm Busch oder auch vom Barockprediger Abraham a Santa Clara untermalen die Aufführungen, von denen sich die Huaschoffer guten Publikumszuspruch erwarten.
LYSISTRATA Neid - Lust - Liebe,
Freitag | 21.07.2017
LYSISTRATA Neid - Lust - Liebe, nach Aristophanes Frauenstreik beendet Krieg. Eine klassische griechische Komödie steht heuer auf dem Spielplan des Theaters im Bergwirtstadel Heinrichshofen. „Lysistrata“ ist das bekannteste Stück des Dichters Aristophanes (ca. 450 - 380 v. Chr.) Man weiß wenig von ihm, außer, dass er über eine längere Zeitspanne Mitglied der athenischen Stadtregierung war. Von seinen rund 44 Theaterstücken, die in der Bibliothek von Alexandria verzeichnet waren, sind elf in vollständigem Text als handschriftliche Kopien aus dem Mittelalter überliefert. Sie zeigen in größtenteils boshaft-satirischen Persiflagen das Leben, die Gesellschaft und die Politik im Athen des vierten Jahrhunderts vor Christus. Der Name Lysistrata bedeutet „Auflöserin des Heeres“. Und als solche agiert die Titelfigur des Stücks, gespielt von Laura Wölzmüller, indem sie die Frauen aus den verschiedenen Städten Griechenlands in der Burg Athens, der Akropolis, versammelt. Gleichzeitig bemächtigen sich die Frauen des dort gelagerten Staatsschatzes und vereinbaren - unter mühevoller Überwindung höchster Bedenken - sich ihren Männern sexuell solange zu verweigern, bis diese ihre ewigen Kriege gegeneinander beenden. Wie zu erwarten, können die Männer damit überhaupt nicht umgehen. Sie empfinden die Aktion der Frauen als schamlose Unverfrorenheit und als Angriff auf ihre vermeintliche männliche Vorrangstellung. Ein Ratsherr und sein Leutnant bestärken die Männer in dieser Haltung und fordern sie auf, die Frauen zu überwältigen. Allerdings misslingt der Versuch, weil die Männer, die sonst keine Rauferei untereinander auslassen, sich nicht in der Lage sehen, gegen ihre Frauen zu kämpfen. Letztlich sind es aber die friedensstiftenden Ideen und Gedanken Lysistratas, die den Männern die Augen öffnen: Krieg verhindert all das Gute, Wichtige und Angenehme, wozu Menschen eigentlich bestimmt und geschaffen sind. Erst die Aktion der Frauen führt sie alle wieder zusammen. Die Heinrichshofener Inszenierung – von 30 DarstellerInnen und noch mehr Mitwirkenden im Technikteam und der Gastronomie ermöglicht - bedient sich des Stoffs und der Handlung, wie sie Aristophanes entworfen hat. Insgesamt jedoch gehen die Heinrichshofener Theaterspieler sehr frei mit der klassischen Vorlage um: Herausgekommen ist eine ausgelassene, unterhaltsame und manchmal nicht ganz stubenreine Mischung von Satire, Comedy, Kabarett und Schwank. Hinzu kommt als bekannte Spezialität des HuaschofferTheaters der ausgiebige Einsatz von Musik und Liedern. Eigene und fremde Gesangstexte, unter anderem von Erich Mühsam, Wilhelm Busch oder auch vom Barockprediger Abraham a Santa Clara untermalen die Aufführungen, von denen sich die Huaschoffer guten Publikumszuspruch erwarten.
„Charilaos Theodorou“ –
Freitag | 21.07.2017
„Charilaos Theodorou“ – Kunstausstellung; Bilder mit Jesenwanger Motiven, phantastische Illustrationen aus der Serie Fabelwesen und Wolpertinger und weitere Werke Am Donnerstag, den 20. Juli 2017 um 19 Uhr wird die Kunstausstellung „Charilaos Theodorou“ des gleichnamigen griechischen Künstlers feierlich eröffnet. Die Vernissage findet in Atelier & Galerie Hermine Heinrich in der Landsberger Straße 8 in Jesenwang statt. Herr Theodorou ist ein bildender Künstler, der in seinem 90-jährigen Leben beruflich ein breites Spektrum von Bühnenbildgestaltung über Produktdesign und Buchillustrationen bis hin zu Comic-Zeichnungen geschaffen hat. Seine Passion war jedoch stets seine eigene Kunst, bei der er sich nie auf einen bestimmten Stil oder eine Technik festgelegt hat. Aus dem vielfältigen Schaffen des Künstlers konzentriert sich die Ausstellung auf seine „Jesenwanger Motive“. Dort lebte und wohnte Charilaos Theodorou mit seiner Frau Lieselotte, Sozialpädagogin, von 1972 bis 2006. Die Kunstwerke zeigen die Kirchen Jesenwangs aus unterschiedlichen Ansichten und Perspektiven. Als Motive dienen die Pestkapelle Maria Trost, die aus dem alljährlichen Willibaldsritt bekannte Kirche St. Willibald, die St. Michaelskirche sowie Bergkirchen mit der Kirche St. Mariä Himmelfahrt. Theodorou stellt sie in Aquarell- und Mischtechniken dar. Im Falle eines Verkaufs seiner Werke ist der Künstler gerne bereit, einen Teil des Verkaufserlöses der jeweilig abgebildeten Kirche als Spende zufließen zu lassen. Einen heiteren Gegenpol dazu bilden die phantastischen Illustrationen aus der Serie Fabelwesen und Wolpertinger. Diese sind ab 2009 in Hofhegnenberg, dem aktuellen Wohnsitz des Künstlers, entstanden. Eine Bilderauslese mit surrealen Gemälden, Monotypien und Linoldrucken rundet die Präsentation ab. Neben seiner Laufbahn als Bühnenbildner an verschiedenen Theatern, in der Werbegraphik und der Mitwirkung an Zeichentrickfilmen, war Charilaos Theodorou langjährig Chefzeichner der bekannten „Fix und Foxi“-Comics aus dem Kaukaverlag. Außerdem illustrierte er vier Bildbände der Serie Junior Wissen im Unipart Verlag. Alle diese Exemplare liegen handsigniert in der Galerie vor. Anfassen erlaubt: Kinder sind ganz besonders willkommen, während der Ausstellung in allen seinen Kinderbüchern zu schmökern. Alle in und um die Gemeinde sind herzlichst eingeladen, die Vernissage zu besuchen. Der Künstler ist anwesend, für das Leibeswohl ist gesorgt und der Eintritt frei! Dauer der Ausstellung: 21. Juli bis 20. September 2017 Öffnungszeiten: Freitag, 21. Juli: 12 – 16 Uhr Montag, 24. und 31. Juli: 11 – 13 Uhr, 15 – 17 Uhr Mittwoch, 26. Juli und 02. August: 11 – 13 Uhr, 15 – 17 Uhr Donnerstag, 27. Juli und 03. August: 16 – 20 Uhr Samstag, 22. Juli und 29. Juli: 10 – 13 Uhr Weitere Termine können Sie sehr gerne nach Vereinbarung wahrnehmen. Melden Sie sich einfach bei Hermine Heinrich unter 08146 / 99 69 03.
LYSISTRATA Neid - Lust - Liebe
Donnerstag | 20.07.2017
LYSISTRATA Neid - Lust - Liebe, nach Aristophanes Frauenstreik beendet Krieg. Eine klassische griechische Komödie steht heuer auf dem Spielplan des Theaters im Bergwirtstadel Heinrichshofen. „Lysistrata“ ist das bekannteste Stück des Dichters Aristophanes (ca. 450 - 380 v. Chr.) Man weiß wenig von ihm, außer, dass er über eine längere Zeitspanne Mitglied der athenischen Stadtregierung war. Von seinen rund 44 Theaterstücken, die in der Bibliothek von Alexandria verzeichnet waren, sind elf in vollständigem Text als handschriftliche Kopien aus dem Mittelalter überliefert. Sie zeigen in größtenteils boshaft-satirischen Persiflagen das Leben, die Gesellschaft und die Politik im Athen des vierten Jahrhunderts vor Christus. Der Name Lysistrata bedeutet „Auflöserin des Heeres“. Und als solche agiert die Titelfigur des Stücks, gespielt von Laura Wölzmüller, indem sie die Frauen aus den verschiedenen Städten Griechenlands in der Burg Athens, der Akropolis, versammelt. Gleichzeitig bemächtigen sich die Frauen des dort gelagerten Staatsschatzes und vereinbaren - unter mühevoller Überwindung höchster Bedenken - sich ihren Männern sexuell solange zu verweigern, bis diese ihre ewigen Kriege gegeneinander beenden. Wie zu erwarten, können die Männer damit überhaupt nicht umgehen. Sie empfinden die Aktion der Frauen als schamlose Unverfrorenheit und als Angriff auf ihre vermeintliche männliche Vorrangstellung. Ein Ratsherr und sein Leutnant bestärken die Männer in dieser Haltung und fordern sie auf, die Frauen zu überwältigen. Allerdings misslingt der Versuch, weil die Männer, die sonst keine Rauferei untereinander auslassen, sich nicht in der Lage sehen, gegen ihre Frauen zu kämpfen. Letztlich sind es aber die friedensstiftenden Ideen und Gedanken Lysistratas, die den Männern die Augen öffnen: Krieg verhindert all das Gute, Wichtige und Angenehme, wozu Menschen eigentlich bestimmt und geschaffen sind. Erst die Aktion der Frauen führt sie alle wieder zusammen. Die Heinrichshofener Inszenierung – von 30 DarstellerInnen und noch mehr Mitwirkenden im Technikteam und der Gastronomie ermöglicht - bedient sich des Stoffs und der Handlung, wie sie Aristophanes entworfen hat. Insgesamt jedoch gehen die Heinrichshofener Theaterspieler sehr frei mit der klassischen Vorlage um: Herausgekommen ist eine ausgelassene, unterhaltsame und manchmal nicht ganz stubenreine Mischung von Satire, Comedy, Kabarett und Schwank. Hinzu kommt als bekannte Spezialität des HuaschofferTheaters der ausgiebige Einsatz von Musik und Liedern. Eigene und fremde Gesangstexte, unter anderem von Erich Mühsam, Wilhelm Busch oder auch vom Barockprediger Abraham a Santa Clara untermalen die Aufführungen, von denen sich die Huaschoffer guten Publikumszuspruch erwarten.
„Charilaos Theodorou“ –
Donnerstag | 20.07.2017
„Charilaos Theodorou“ – Kunstausstellung; Bilder mit Jesenwanger Motiven, phantastische Illustrationen aus der Serie Fabelwesen und Wolpertinger und weitere Werke Am Donnerstag, den 20. Juli 2017 um 19 Uhr wird die Kunstausstellung „Charilaos Theodorou“ des gleichnamigen griechischen Künstlers feierlich eröffnet. Die Vernissage findet in Atelier & Galerie Hermine Heinrich in der Landsberger Straße 8 in Jesenwang statt. Herr Theodorou ist ein bildender Künstler, der in seinem 90-jährigen Leben beruflich ein breites Spektrum von Bühnenbildgestaltung über Produktdesign und Buchillustrationen bis hin zu Comic-Zeichnungen geschaffen hat. Seine Passion war jedoch stets seine eigene Kunst, bei der er sich nie auf einen bestimmten Stil oder eine Technik festgelegt hat. Aus dem vielfältigen Schaffen des Künstlers konzentriert sich die Ausstellung auf seine „Jesenwanger Motive“. Dort lebte und wohnte Charilaos Theodorou mit seiner Frau Lieselotte, Sozialpädagogin, von 1972 bis 2006. Die Kunstwerke zeigen die Kirchen Jesenwangs aus unterschiedlichen Ansichten und Perspektiven. Als Motive dienen die Pestkapelle Maria Trost, die aus dem alljährlichen Willibaldsritt bekannte Kirche St. Willibald, die St. Michaelskirche sowie Bergkirchen mit der Kirche St. Mariä Himmelfahrt. Theodorou stellt sie in Aquarell- und Mischtechniken dar. Im Falle eines Verkaufs seiner Werke ist der Künstler gerne bereit, einen Teil des Verkaufserlöses der jeweilig abgebildeten Kirche als Spende zufließen zu lassen. Einen heiteren Gegenpol dazu bilden die phantastischen Illustrationen aus der Serie Fabelwesen und Wolpertinger. Diese sind ab 2009 in Hofhegnenberg, dem aktuellen Wohnsitz des Künstlers, entstanden. Eine Bilderauslese mit surrealen Gemälden, Monotypien und Linoldrucken rundet die Präsentation ab. Neben seiner Laufbahn als Bühnenbildner an verschiedenen Theatern, in der Werbegraphik und der Mitwirkung an Zeichentrickfilmen, war Charilaos Theodorou langjährig Chefzeichner der bekannten „Fix und Foxi“-Comics aus dem Kaukaverlag. Außerdem illustrierte er vier Bildbände der Serie Junior Wissen im Unipart Verlag. Alle diese Exemplare liegen handsigniert in der Galerie vor. Anfassen erlaubt: Kinder sind ganz besonders willkommen, während der Ausstellung in allen seinen Kinderbüchern zu schmökern. Alle in und um die Gemeinde sind herzlichst eingeladen, die Vernissage zu besuchen. Der Künstler ist anwesend, für das Leibeswohl ist gesorgt und der Eintritt frei! Dauer der Ausstellung: 21. Juli bis 20. September 2017 Öffnungszeiten: Freitag, 21. Juli: 12 – 16 Uhr Montag, 24. und 31. Juli: 11 – 13 Uhr, 15 – 17 Uhr Mittwoch, 26. Juli und 02. August: 11 – 13 Uhr, 15 – 17 Uhr Donnerstag, 27. Juli und 03. August: 16 – 20 Uhr Samstag, 22. Juli und 29. Juli: 10 – 13 Uhr Weitere Termine können Sie sehr gerne nach Vereinbarung wahrnehmen. Melden Sie sich einfach bei Hermine Heinrich unter 08146 / 99 69 03.