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Vergangene Veranstaltungen 2019

Fraunhofer Saitenmusik
Samstag | 07.12.2019
Ein ruhiger musikalischer Abend mitten im Advent. Seit fast vier Jahrzehnten bereichert die „Fraunhofer Saitenmusik“ mit ihren Klängen und Melodien die Musiklandschaft. Die vier Oberbayern fühlen sich mit ihren Saiteninstrumenten musikalisch und geographisch in vielen Ecken zu Hause: In der Volksmusik, der Klassik und im Folk – ihre Verbundenheit zu traditionellen Melodien nimmt die Zuhörer mit auf Reisen quer durch Europa von Skandinavien über Frankreich bis in die Alpen. Mit den Jahren sind Repertoire und Geschichte der „Fraunhofer“ gewachsen. Der Zäsur durch den Tod von Hackbrettspielerin Heidi Zink im Jahr 2013 folgte eine musikalische Umstrukturierung und Neuentfaltung. Richard Kurländer – Harfe, Salzburger Hackbrett, Appenzeller Hackbrett – kann zusammen mit der Cellistin Michaela Schmid, dem Bassisten Gerhard Zink und dem Gitarristen Michael Klein aus einem großen Vorrat an Klangfarben und Interpretationsmöglichkeiten schöpfen und so mit dem Quartett neue musikalische Akzente setzen. Was die „Fraunhofer Saitenmusik“ schon immer auszeichnet, ist die Fähigkeit, musikalischen Spannungsbögen aufzubauen, die die Lust am Zuhören nie abreißen lässt.
Holger Paetz- Jahresrückblick
Donnerstag | 05.12.2019
Am Ende eines jeden Jahres stellt man sich die bange Frage: Was war nur wieder alles los? Wie soll man sich das alles bloß merken? Man will doch mitreden können. Holger Paetz hat die „Highlights“ des Jahres 2016 gesammelt und präsentiert sie in seiner unwiderstehlichen Ein-Mann-Jahresrückblick-Show „So schön war´s noch selten!“ – Eine kabarettistische Berg- und Talfahrt durch die vergangenen 12 Monate. Das verflossene Jahr hat wieder mal gezeigt, was in 365 Tagen so alles passieren kann. Davor neigen wir unser Haupt in Ehrfurcht. Holger Paetz blickt mit Hochachtung zurück. Leider ist jede noch so brisante Meldung nach kurzer Lebensdauer schon wieder Geschichte. Man muss was draus machen. Wir brauchen dringend mehr glänzende Vergangenheit! Holger Paetz ist ein sprachvirtuoser Kabarett-Literat. Der Schwabinger Kunstpreisträger (2013) räsoniert über Politisches und Alltägliches, defloriert Tabus und zerstückelt brisante Themen nachhaltig. Blitzgescheit und anspruchsvoll treibt er seine rasanten Wortspiele auf die Spitze. So schön schwarz hat man das vergangene Jahr wohl noch kaum erlebt. „Ein Stänkerer mit Grips.“ (Stuttgarter Zeitung) „Fein gemeißelte Sätze, abstruse Wortungetüme und spitze Pointen. “ (Passauer Neue Presse) „Holger Paetz ist so etwas wie der personifizierte Gegenentwurf zur grassierenden Comedy-welle. Klug, pointiert, nie unter Niveau, sprachlich brillant“ (Main-Echo)
Gerd Anthoff & Erwin Rehling
Montag | 02.12.2019
Geschichten zur Winterzeit Der bekannte Schauspieler Gerd Anthoff (u. a. Der Bulle von Tölz, Löwengrube, Café Meineid)) nimmt seine Zuhörer in einer stimmgewaltigen Lesung mit auf eine Achterbahn-Fahrt zur Winterzeit. Da spielt der Knabe Oskar Maria Graf in der warmen Stube der Großmutter, da beschreibt Robert Walser akribisch den Schnee – und beide Autoren lassen ihre Idylle im Erschrecken enden. Umgekehrt beobachtet Theodor Fontane eine armselige Szene im vorweihnachtlichen London und träumt sich ein versöhnliches Ende. Und, und, und. All diese winterlichen Extreme und Gefühle werden von Erwin Rehling (Die Interpreten) an Schlagzeug, Steinspiel, Glocken oder Bassmarimba zusammengehalten und weitergesponnen. Mehr Infos unter: www.erwin-rehling.de
Wellküren mit“Abendlandler”
Freitag | 29.11.2019
Die Wellküren – weiblich, wild und well. Das bayerische Well-Schwestern-Trio macht mit Volksmusik und Kabarett die deutschen Kleinkunstbühnen unsicher – und das erfolgreich seit über 30 Jahren. Moni, Burgi und Bärbi aus Sicht von Kollege Georg Ringsgwandl: „Für mich sind sie die Madonnas, ja die Madonnen der süddeutschen Volksklassik; Was sage ich: die Spice-Girls, die Gwürz-Madln des Alpen-Donau-Raums. Schlanke Königinnen der gehobenen Brettlwelt, gewaschen mit allen Wassern des Bühnenwesens vom Bierzelt bis zum Staatstheater. Zerbrechlich wie Figurinen aus der königlich-bayerischen Porzellanmanufaktur und zäh wie ein Trupp amerikanischer Marinesoldaten.“ Die selbsternannten Retter des Abendlandes sitzen jetzt im Reichstag. Versorgte Wut-Bürger haben sie da reingebrüllt. Und die Bayerische Staatsregierung verwandelt vorauseilend und aus panischer Angst vor dem drohenden Machtverlust die (Popu-)Liste der AFD in Realpolitik: Asylplan, Ankerzentren, Polizeiaufgabengesetz, Grenzpolizei, Kreuzerlass … Ja, geht’s noch blöder, Herr … ? Die Wellküren, Gründerinnen der STUGIDA- Bewegung (Stubenmusik gegen die Idiotisierung des Abendlandes), verteidigen und feiern in ihrem Programm das freie Abendland und den Abend an sich. Mit bayerischem Dreigesang gegen stumpfe Einfalt. Alles echt, kein Fake dabei! Und sogar ein Morgenlandler ist drin. Sie blasen den Leitkultur-Marsch, spielen Mozarts A-Dur Klaviersonate in G-Dur auf Hackbrett, Harfe und Gitarre, haben extra Bass- Ukulele gelernt für ihre Nina-Simone-Hommage „Mei Oida, der schaut auf mi“ im Stubenmusik- Format. Mit einer Tarantella vertreiben Sie Hermes, UPS und DHL aus ihrem Heimatort Oberschweinbach und ihr „Monilog“ fordert eindringlich „I wui endlich mei Ruah!“ von der monotonen Beschallung aus den Talkshow- und Facebook-Blasen. Sie analysieren „Die Hormonelle Demenz von Männern im Wechsel“ und bekennen überzeugt, dass auch der nicht mehr ganz so junge Mensch noch was empfinden kann. Abendlandler ist besonders geeignet für Menschen, die auch wenn’s dunkel wird, den Humor nicht verlieren. Nach über 30 Jahren auf der Bühne sind die drei Schwestern darin wahre Expertinnen geworden.
MOMO
Samstag | 23.11.2019
Theaterstück von Michael Ende Momo lebt am Rande einer Großstadt in den Ruinen eines Amphitheaters. Eines Tages aber treten die grauen Herren auf den Plan. Sie haben es auf die kostbare Lebenszeit der Menschen abgesehen - und Momo ist die Einzige, die ihnen noch Einhalt gebieten kann … Die struppige kleine Heldin kämpft mit nichts als einer Blume in der Hand und einer Schildkröte unter dem Arm gegen das riesige Heer der „grauen Herrn“. „Was für Möglichkeiten, Musik zu machen!", schwärmte Mark Lothar, der Komponist der Opernfassung von Momo. Die Uraufführung von Momo und die Zeitdiebe war sehr erfolgreich. Im Stadttheater Bremerhaven kam es im Frühjahr 1986 zu einer Neuinszenierung des Stücks.